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Anwendungsbereich:
Als Hauptanwendung ist die Verhinderung von ``disconnecten" durch Störer, die gerade im CB-Packet-Radio Bereich immer mehr zunehmen.
Gerade Mailboxen und Node-Knoten sind gerne die bevorzugten Ziele von Störversuchen, die mit Hilfe des CODE-IC´s unterbunden werden können. Es gibt diesen Prozessor in verschiedenen Ausführungen, so dass er in Verbindung
mit der MULTIDCD-Platine in verschiedene fremd TNC´s eingebaut werden kann. Eine zusätzliche TX-Delay Mess-Software, ist auf Wunsch für den EUROTNC erhältlich.
Beschreibung der Funktion:
Man kann sich dasCODE-IC als Schloss und das eigene Call als Schlüssel vorstellen. Erst wenn der Schlüssel zum Schloss passt, kann codiert werden.
Das ``Schloss" (CODE-IC) wird aber nur einmalig vergeben und kann daher auch nur mit dem richtigen Schlüssel benutzt werden.
Hier ein Beispiel:
Wenn das Rufzeichen vom Schloss ``DAA100" lautet, kann erst codiert werden,
wenn der Schlüssel ``DAA100" dazu verwendet wird. Der Schlüssel ist hierbei das eigene Rufzeichen, welches im verwendeten Packet-Programm eingegeben wurde.
Wird aber mit dem Schloss ``DAA100" der Schlüssel z.B. ``DAA101" verwendet,
passt dies nicht zusammen und die Codierung wird nicht eingeschaltet. In diesem Fall wird man uncodiert senden, so als wäre das Schloss (CODE-IC) nicht vorhanden.
Für die Codierung gibt es jetzt zwei verschiedene Gruppen von Schlössern, die Level 1 und Level 2 genannt werden. Dabei können beide Level (1 + 2) in ein
und demselben Schloss (CODE-IC) untergebracht sein. Die Level Gruppen unterscheiden sich in ihrer Funktion nur wenig, wobei bei Level 1 jeder, der ein Schloss besitzt (CODE-IC) alles mitlesen kann, was
ein anderer gerade in Level 1 codiert gesendet hat.
Bei der Level 2 Codierung kann nur die connectete Gegenstation lesen, was voher in Level 2 codiert gesendet wurde.
Dabei ist es für eine Verbindung wichtig, dass man den Level 2 Schlüssel der Gegenstation kennt und ihn connectet. Da es sich bei der Level 2 Codierung nicht mehr um ``offenen Datenverkehr" handelt,
sind die gesetzlichen Bestimmungen zu beachten.
Zum besseren Verständnis sollten die Schlösser (CODE-IC´s) mit der ``SSID" gesteuert werden.
Hier ein Beispiel dazu:
Wenn das eigene Rufzeichen DAA100 wäre, kann man mit DAA100-1 in Level 1 und mit dem Rufzeichen DAA100-2 in Level 2 codieren.
Somit kann man auch mit diesem Beispiel nach wie vor uncodiert mit dem Rufzeichen DAA100 Verbindungen aufbauen.
Mit den codierten Rufzeichen ist es auch jederzeit möglich, mehrere Verbindungen
gleichzeitig zu führen. Es müssen dazu einfach nur mehrere Ports im verwendeten Packet-Programm eingerichtet oder umgeschreiben werden.
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